Know-how

Ob es um die richtige Ansetzung von Ziffern oder die Abklärung häufig vergessener Leistungen geht, Hinweise zur veränderten steuerlichen Rahmenbedingungen, Informationen zur Praxisfinanzierung und weitere Hintergrundfakten zu finanziellen Fragen. Unser Expertenteam hat Ihnen wertvolle Tipps und Tricks zusammengestellt.

Wir sind dann mal "off": "Internet-Abstinenz" kann teuer werden!

Noch sind Freunde und Bekannte die wichtigste Empfehlungsquelle bei der Arztsuche. Das hat die Versichertenbefragung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung gerade wieder eindrucksvoll bewiesen. Aber das Internet holt seit einigen Jahren mit großen Schritten auf. Immerhin 17 Prozent der Deutschen holen sich bei der Suche nach einem Facharzt erste Informationen aus dem Internet. Und auch 14 Prozent derjenigen, die den Hausarzt wechseln wollen, sind zunächst im Internet auf virtuellem Praxisbesuch. Wir erläutern, was eine gute Internetpräsenz ausmacht.

Das Risiko der Nullbeteiligungsgesellschaft

Häufig sind es junge ärzte, die in eine bereits bestehende Gemeinschaftspraxis einsteigen und oftmals nicht von Beginn an vollständig an der Praxis beteiligt werden. Die Gründe sind unterschiedlich: Sei es das noch nicht vorhandene Kapital, oder die älteren Gesellschafter, die den neuen Kollegen zunächst erproben möchten, bevor sie ihn gleichberechtigt in ihren Kreis aufnehmen. In der Vergangenheit wurde in derartigen Fällen oft eine sogenannte "Nullbeteiligung" des neu einsteigenden Kollegen vereinbart. Dieses Modell birgt jedoch erhebliche Risiken in sich. Mehr dazu lesen Sie in unserem info:dok Nr. 464.

Industrie in der Patientenversorgung – Gefahr oder Segen für das Gesundheitssystem?

Der Gestaltungsspielraum der Gesundheitsindustrie wird immer stärker eingeschränkt. Die Kassen der Kostenträger sind leer, die Vergütungen der Leistungserbringer sinken kontinuierlich und die Qualität der Patientenversorgung leidet unter staatlichem Dirigismus. Anstatt jedoch weiter staatlich in die Preisbildung der Arznei- und Hilfsmittelindustrie einzugreifen, stellt sich die Frage, ob eine direkte Beteiligung der Industrie an der Patientenversorgung nicht einen Ausweg darstellt.

Bürokratieabbau in der Praxis: Fangen Sie gleich an!

Sie wundern sich, dass Sie in immer mehr Papier ersticken? Dann wird es Zeit, über den Sinn alter Gewohnheiten nachzudenken, sodass Sie und Ihr Team sich wieder mehr auf das konzentrieren können, was eigentlich Inhalt und Zweck Ihrer Tätigkeit sein sollte: Die Behandlung und Betreuung von Patienten. Einige Beispiele aus der Praxis zeigen, wie moderne Kommunikationstechnik sinnvoll genutzt werden kann.

Rechtliche Möglichkeiten des Arztes bei Existenzbedrohung durch Regressforderungen

Jeder niedergelassene Arzt läuft Gefahr im Laufe seiner beruflichen Tätigkeit einer Wirtschaftlichkeitsprüfung und bei überschreitungen des Regelleistungsvolumens einem Regress ausgesetzt zu sein. Nicht selten sind derartige Regressforderungen sehr hoch und erreichen fünfstellige und bis zu sechsstellige Zahlen. Dem Arzt bleibt zunächst nur die Möglichkeit Widerspruch gegen diesen Bescheid einzulegen.